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Lupen und so

Es gibt die verschiedensten Hilfsmittel zum Lesen und auch hier ist die Wahl sehr vom eigenen Empfinden abhängig.

Auch wir arbeiten hier sehr unterschiedlich und empfinden das Hilfsmittel des jeweils anderen als eher unangenehm.....

Optische Lupen

Eine optische Lupe, so wie sie jeder kennt, eventuell mti einer Beleuchtung ist eine Möglichkeit. Fabian findet das Handling der Lupen aber doch sehr unangenehm, da seiner Meinung nach Lupen am Rand verzerren und somit das Bild sehr unangenehm aufbereiten. Außerdem muss man bei Lupen immer einen bestimmten Abstand zwischen Lupe und Auge einhalten, damit das Bild möglichst scharf ist.

Der Vorteil einer Lupe ist die kurzfristige Einsetzbarkeit. Lupe aus der Tasche nehmen und ggf. Licht einschalten - fertig. Patricia arbeitet fast nur mit der optischen Lupe.

Elektronische Lupe

Eine kleine Auswahl an Lupen

Die elektronische Lupe ist eine Videokamera und ein Monitor, vereint in einem sehr kleinen Gerät. Patricia mag diese Geräte eher weniger, da es sehr gewöhnungsbedürftig ist mit den Teilen umzugehen. Die Position des Bildes auf dem Gerät paßt nicht zu der Position der Kamera und so muss man etwas "um die Ecke denken". Das macht das Handling etwas eigenartig.

Nachteil ist auch, dass zwischen Einschalten und Funktionieren mehrere Sekunden vergehen. Wenn man also in einem Laden kurz den Preis lesen möchte ist diese Warterei nervig. Andererseits ist der Ausschnitt des dargestellten Bildes größer und über den ganzen Ausschnitt klar lesbar.

Bildschirmlesegeräte

Ein Bildschirmlesegerät ist eine elektronische Lupe in groß. Der Bildschirm ist ein Computer-Monitor und somit ist der Ausschnitt größer. Dies ist gut, wenn man einen längeren Text lesen möchte oder ein Formular ausfüllen muss. Hier lassen sich auch gut Bilder anschauen oder Karten lesen.

Lupenbrille

Eine Lupenbrille ist eine weitere Möglichkeit. Sie hat aber das Problem, dass sie meist relativ schwer und somit unangenehm zu tragen ist. Somit ist auch hiermit das Lesen von längern Texten eher schwierig. Sie ist aber gut, wenn man etwas arbeitet, wozu man beide Hände benötigt und genauer hinschauen muss. Also wenn man z. B. etwas zusammenschrauben möchte.

Überall gilt:

Die Hilfsmittel sollte man selbst probieren! Jeder empfindet das Handling anders und kann sich somit nicht ausschließlich auf die Beratung anderer verlassen!

Hilfreich ist hier übrigens Deutschlands größte Messe für Hilfsmittel für blinde uns sehbehinderte Menschen in Frankfurt - die SightCity:

            http://www.sightcity.de

Letzte Aktualisierung 13.02.2014  |   © 2018 Familie Ruf   |   Design Ruf-Dienst
 

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